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Backup des Raspberry

| 1 Kommentar

Natürlich benötigen wir für unseren Raspberry ein backup-Lösung. Folgende Anforderungen hatte ich:

  • Komplettbackup (desater-Backup)
  • Einfache automatische Backupverwaltung (z.B. immer die letzen 7 Backups bleiben erhalten)
  • Komprimierte Backups
  • Automatisch (cron-Anschluss)
  • eMail-Benachrichtigung bei Fehlern
  • Backup-Medium: USB-Stick an der FritzBox

Nach ein bischen Suche bin ich bei Framp’s Linux Tips and Tricks gelandet. Genau das was ich gesucht habe.

Das Script raspiBackup.sh heruntergeladen (Version 0.5.7.13), installiert und konfiguriert. Funktioniert wie eine eins.

Und so habe ich es konfiguriert: Als Backuptyp wird ddz genutzt. Das Backup wird komprimiert und ist bei mir noch ca. 2,5 GByte groß. Als Backup-Medium nehme ich einen USB-Stick, der an der FritzBox angeschlossen ist. Das Backup benötigt knappe zwei Stunden.

Den USB-Stick habe ich wie folgt in den Raspberry eingebunden:

USB-Stick in die FritzBox stecken. In der FritzBox-Konfiguration den Stick freigeben:

USB-Stick

Am Raspberry mounten wir nun diesen Stick. Dazu in /etc/fstab folgende Zeile einfügen:

Achtung: Die “Leerzeichen” sind in Wirklichkeit alles Tabs. Die IP-Adresse ist natürlich entsprechend anzupassen, genauso wie der Name des Sticks (bei mir SanDisk-CruzerFit-01). Nun noch das Verzeichnis /mnt/fritzbox erzeugen und mounten:

Nun ist der USB-Stick der Fritzbox am Pi unter /mnt/fritzbox verfügbar.

Zur restlichen Parametrierung: raspiBackup.sh ist in /usr/local/bin abgelegt.

Die Konfigurationsdatei raspiBackup.conf liegt unter /usr/local/etc (Alles mit root-Rechten):

Ich halte mir also 7 Backups. Vor dem Starten des Backups wird der Webserver und cron gestoppt und nach dem Backup wieder gestartet. Dies soll zusichern, das möglichst wenig Änderungen während des Backups am Raspberry erfolgen.

Das Backup wird nun vom cron gerufen (Befehl zum Ändern der crontab: sudo crontab -e). Dort habe ich folgende Zeile eingefügt:

Das Backup wird hierbei um 1:00 (UTC) jeden 1 Tag der Woche (in der Nacht von Sonntag auf Montag) gerufen. In meiner local-time ist das somit um 3:00 morgens. Ergebnisse werden an somename@somedomain.de gemailt.

Das schöne an dem Backup ist, das Ihr das Backup auf einem Windows-Rechner entpacken und dann direkt z.B. mit dem Programm Win32DiskImager auf eine SD-Karte schießen könnt, die dann auch noch am Raspberry wieder bootet.

Eins müßt Ihr aber bedenken: Auch Viren und root-Kits werden gesichert. :lol:

Anmerkung: Dem interessierten Leser wird in der Variablen DEFAULT_STOPSERVICES die Anweisung

auffallen. Die Anweisung überprüft, ob das Backupverzeichnis vorhanden ist. Wenn nicht, wird der Mountpunkt noch einmal gemountet (ich hatte keine Lust, noch ein Wrapperscript zu schreiben…).

 

Ein Kommentar

  1. Hallo Ludger,

    mein OwnCloud auf mein Raspberry läuft gerade stabil. Muss ich nur ein paar Sachen von Dir hier klauen (backup, Kalender einbinden, usw.)

    Vielen Dank
    Roberto

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